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Die Bezirkshauptstadt Schwaz liegt im mittleren Unterinntal etwa 30 km östlich der Landeshauptstadt Innsbruck am Fuß des Kellerjochs (Hausberg und Aussichtsberg, 2.344 m) und des Eiblschrofens.
Die Gemeinde erstreckt sich über eine Fläche von 20,17 km². Die Ansiedlung ist seit Jahrhunderten vom Lahnbach bestimmt, der durch Schottertransport und Überschwemmungen den ortsbestimmenden Schuttkegel aufbaute und die Stadt in die Gebiete Markt und Dorf teilt. Gleichzeitig gibt es die Gliederung in die geografischen Siedlungsbereiche Ried, Pirchanger, Bleiberg, Ost, Sonnseite, Surheim und Falkenstein.
Überragt vom Schloss Freundsberg, befinden sich im Zentrum der Altstadt am Ende der Hauptstraße die gotische Pfarrkirche, etwas oberhalb davon das gotische Franziskanerkloster und im ehemaligen Ortsteil Dorf die barockisierte St. Martins-Kirche.
Der Raum um Schwaz war bereits in Jungsteinzeit (4000–2000 v. Chr.) und Bronzezeit (ab 1500 v. Chr., Funde bei St. Martin) besiedelt. Die Stadt selbst wurde 930 erstmals urkundlich als „Suates“ erwähnt. Um 1170 errichteten die Fruntsberger (später Freundsberger) einen einfachen Wohnturm auf dem Hügel über Schwaz, den sie im 13. Jahrhundert zum Schloss Freundsberg ausbauten. War das Ortsbild anfänglich bäuerlichen Charakters, stieß es nach der Entdeckung der Silber- und Kupfervorkommen bald in großstädtliche Dimensionen vor. Zur Blütezeit des Bergbaus im 15. und 16. Jahrhundert war Schwaz als die größte Bergbaumetropole Europas mit 20.000 Einwohnern (heute etwa 13.000) nach Wien die zweitgrößte Ortschaft im Habsburger Reich.
Sehenswürdigkeiten in Schwaz
Das Fuggerhaus
Das Schau-Silberbergwerk in Schwaz
Das Schwazer Silberwasser
Haus der Völker
Kellerjochbahn - Aussichtspunkt
Motorradmuseum in Schwaz
Pfarrkirche "Zu unserer lieben Frau"
Planetarium
Rabalderhaus - "Kunst in Schwaz"
Schloss Freundsberg
Wege der Besinnung
Quelle: Wikipedia |